Kompost … aber bitte mit Pflanzenkohle

Da das Thema Terra-Preta nicht nach der Pflanzenkohleherstellung aufhört, haben wir das herrliche Wetter gleich noch zur Umsetzung unseres Komposthaufens genutzt. Vorher haben wir uns aber noch ein  Weidengerüst für die Komposteinfassung aufgebaut. Damit hoffen wir mehr Luft an die Rotte zu bekommen, um Faulprozessen vorzubeugen. Baumaterial hatten wir genug vorhanden. Mit 2m x 1m hatten wir in der Vergangenheit gute Erfahrung gesammelt. Zuunterst haben wir jede Menge Zweige (ca. 15 cm) aufgestapelt.
Als Bauanleitung für die Schichtfolge haben wir dann folgende verwendet:

1 – aktivierte Pflanzenkohle – ca. 1 cm dick
(Gesteinsmehl, Hornspäne als Beigaben)

2 – Kompost (<1Jahr), Laub – ca. 15 – 20 cm

3 – Gartenerde – ca. 3-5 cm zur Abdeckung

Abschließend wurde noch verdünnter Sauerkrautsaft in zwei Löcher und darüber gegeben.

So liegt der Haufen jetzt da und wir werden sehen, wie sich die Rotte in den nächsten Wochen entwickelt.

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VHS-Workshop „Her mit der Kohle“

Der Titel dieses VHS-Kurses ließ monetäre Themen vermuten, doch alle Teilnehmer des Workshops hatten weitergelesen und waren schon gut vorbereitet auf das Thema „Terra Preta“. Wir haben den Blech-Kon-Tiki aufgestellt und nach einer kurzen Einführung die Herstellung einer Hauptzutat für Terra Preta – Pflanzenkohle – demonstriert.

  

Am Feuer kamen dann viele Fragen auf, von denen wir die meisten aber nicht alle beantworten konnten. Einige Teilnehmer hatten auch schon eigene Pflanzenkohle-Versuche gestartet, so das der Workshop in einem Erfahrungsaustausch mündete.

Wir haben viele gute Gespräche geführt und hoffen, das wir bald wieder mit anderen Pflanzenkohle-Begeisterten in Erfahrungsaustausch treten können.

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Wildbienen fördern in Gemeinschaftsgärten

Wildbienen sind wichtige Bestäuberinsekten, doch ihr Lebensraum wird immer knapper. In Deutschland sind sie stark gefährdet, etwa die Hälfte der 600 Wildbienenarten hierzulande steht auf der Roten Liste, einige sind schon ausgestorben oder unmittelbar bedroht. Den oft hochspezialisierten Wildbienenarten fehlen Nahrung und Nistmöglichkeiten.

 

Das Webinar der Anstiftung beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: wie können
Wildbienen (und andere Bestäuberinsekten) in Gemeinschaftsgärten gefördert werden? Was für Bedingungen sind förderlich? Auf was muss man beim Nistkastenbau achten? Wie vertragen sich Wildbienen mit Honigbienen und anderen Insekten? Wie kann man die verschiedenen Gartennutzer*innen auf die Wildbienen aufmerksam machen?

Ihr könnt das Webinar hier nachsehen.

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Saatguttauschbörse bei Nachhall e.V.

Vielen Dank an alle Saatgutbegeisterten in Chemnitz, die die Saatguttauschbörse bei Nachhall e.V. auf dem Sonnenberg zu so einem tollen Erlebnis gemacht haben.

Wir – Unser Knappteich – konnten sogar Besucher aus Zwickau und Leipzig bei uns am Stand begrüßen und hatten jede Menge gute Gespräche und Diskussionen um das Thema Saatgut. Jetzt hoffen wir, das das ertauschte Saatgut aufgeht, damit wir Aussehen und Geschmack Baumspinat und Baumchilli kennen lernen können.

Dank an die vielen Organisatoren und nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

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Wie sieht Ihr Chemnitz im Jahre 2040 aus?

Unter diesem Motto lud die Stabsstelle Strategieentwicklung unserer Stadt Chemnitz zur Diskussion, doch aber mehr zum Nachdenken über die Stadt im Jahre 2040 auf.

 
An 3 Stationen – 3 Orte, 140-Zeichen-Wald, Galerie der Gestalter – konnten die Teilnehmer Ihre Gedanken zum Chemnitz im Jahre 2040 zu Papier oder an die Wand bringen.
„Unser Knappteich“ war vor Ort und stellte mehrere Fragen, die unserer Meinung nach für die Stadtentwicklung eine wichtige Rolle spielen. Weiterlesen

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Saatguttausch in Sachsen

Die zunehmende Verbreitung von Hybridsorten, Entwicklungen auf dem Gebiet der Grünen Gentechnik, Patentanträge auf gentechnisch veränderte sowie neuerdings auch auf konventionelle Pflanzen, fortschreitende Monopolisierung auf dem Saatgutmarkt und eine restriktive Saatgutgesetzgebung bedrohen zunehmend die Vielfalt unserer Nutzpflanzen.
Daher gründeten 1986 Enthusiasten und Besorgte den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt. Der VEN e.V. agiert bundesweit, arbeitet ehrenamtlich und ist als gemeinnützig anerkannt. Er bildet ein Netz aus zahlreichen Menschen an zahlreichen Orten, die vom Verschwinden bedrohte Sorten in ihre gärtnerische Obhut nehmen, Saatgut vermehren, ihre eigenen Gemüsesorten genießen und Freude daran haben, diese in ihrer Qualität zu erhalten oder weiter zu entwickeln.
Weitere Infos zum Verein findet ihr hier.

Selbst könnt Ihr auf Saatgutbörsen und Saatguttauschbörsen an  alte und auch regionale Sorten unserer Kulturpflanzen gelangen. Die Termine in Sachsen sind hier und hier zu finden.

Uns werdet Ihr auf jeden Fall hier finden:
30. MärzChemnitz, Bürgerzentrum Sonnenberg- Nachhall e.V., Sonnenstraße 35

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Reinigung des Grundbaches und Parkplatz Gablenzer Bad

Der Grundbach in Gablenz ist ein geschütztes Biotop eines naturnahen Bachlaufs. Dies hält aber einige Menschen nicht davon ab, den Bach als Mülldeponie zu benutzen.
Die Bürgerplattform Mitte-Ost hat für den Sonnabend den 16. März zu einer Bürgeraktion eingeladen, bei der der Unrat aus dem Bach sowie auf dem Parkplatz aufgesammelt und entsorgt werden sollte – und mit über 40 großen und kleinen Teilnehmern konnte trotz regnerischen Wetters sehr viel geschafft werden.
Das Team von „Unser Knappteich“ war mit dabei.

Hier eine kleine Bilderstrecke zum Tage:

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Stadt – CHEMNITZ – Fluss

Akzente für eine lebenswerte Stadt – so war der Titel der Impuls-Konferenz, die von  Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. am Freitag den 15.03.2019 im Weltecho durchgeführt wurde. Das Team von „Unser Knappteich“ war dabei.

Chemnitz ist mehr als eine Stadt der Moderne! Denn mit der Chemnitz fließt ein Gewässer durch die Stadt, das nicht nur ökologisch wertvoll ist, sondern große städtebauliche Potentiale entfalten kann. Eben diese Potentiale werden mit der Impuls-Konferenz „Stadt – CHEMNITZ – Fluss“ in den Blick genommen, mit anregenden Good-Practise-Beispielen bereichert und Wege für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Chemnitz diskutiert.

Vor allem interessant waren die Workshops zu den Themen „Grüne Oase in der Stadt“ und „Kulturelle Freiräume an der Chemnitz“.

Dabei waren die Stichworte „Multicodierung“ und „Schwammstadt“ sehr prägend für die Möglichkeiten, die auch unsere Stadt hat – dargelegt, von Dr. Carlo Becker. Ein Vortag dazu ist hier zu finden.

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Vandalismus am Stangenhochbeet ?

Schade … so sah es heute Morgen am Stangenhochbeet im Bereich der Essbaren Stadt aus. Die Eckpfeiler des Beetes sind herausgerissen – 2 fehlen komplett und die weiteren wurden verstreut. Es hat einige Mühe gekostet dieses Hochbeet aufzubauen. Wem war das ein Dorn im Auge ?

Wir würden uns mehr Hilfe beim Schaffen wünschen, da wäre die Energie sinnvoller eingebracht. Falls jemand das Bedürfnis hat sich auszuarbeiten, hätten wir noch jede Menge Holzreste vom Arbeitseinsatz am Wochenende übrig, der zersägt oder geschreddert werden müsste. Ansonsten würden wir mit Euch gern ins Gespräch kommen, um gemeinsam eine verträgliche Lösung für alle zu finden.
Danke schon vorab für eine Rückmeldung unter info@knappteich.de. Weiterlesen

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