Quarl Knappe – der Wasserjunge vom Knappteich

Frühlingsanfang und schon tauchen die schönsten Geschichten auf. Diesmal eine Veröffentlichung im 371Stadtmagazin zum Märchen­wettbewerb Chemnitz mit Bezug zum Knappteich. Es werden wieder Verfasser und Autorinnen aus der Region aufgerufen, ihre märchenhaften Geschichten über Chemnitz einzureichen. Deadline ist der 15.03.2026. Die Details zum Wettbewerb findet Ihr hier.

Als Teaser erfolgte diese Veröffentlichung im 371Stadtmagazin:

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Fische im Eis

Ein Spaziergang an einem gefrorenen Teich kann faszinierend, aber auch bedrückend sein, wenn man unter der Eisdecke erfrorene Fische entdeckt. Doch warum sterben die Fische überhaupt in einem zugefrorenen See? Ist es das Erfrieren selbst oder spielen andere Faktoren eine Rolle?

Aufgrund der langen Frostperiode diesen Winters war der Knappteich für längere Zeit zugefroren und mit Schnee bedeckt. Durch die Besonderheit des Wassers, das bei 4 Grad die größte Dichte hat und damit von oben zufriert, ist auch bei länger anhaltendem Frost eigentlich genügend Wasser für die Fische vorhanden. Fische sind anders als Säugetiere wechselwarme Tiere, das heißt, ihre Körpertemperatur entspricht der Temperatur des sie umgebenden Wassers. Fische passen sich im Winter Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad an. In diesem Zustand sind ihre Lebensvorgänge in der Regel extrem reduziert. Das reicht vom Herzschlag und der Atmung bis hin zur Nahrungsaufnahme und der Verdauung. Der Fisch kann in eine Winterstarre fallen und verbraucht in dieser Zeit seine Reserven.

Um die Fische in der Winterruhe nicht zu beeinträchtigen, sollte man alles vermeiden, was sie stören könnte. Hierzu gehört auch das Eislaufen oder das Hockeyspielen auf dem Eis, geschweige denn das Silvesterkonzert mit diversen Böllerkratern auf dem Teich.

In den meisten Fällen sterben Fische in gefrorenen Seen nicht direkt durch das Einfrieren, sondern durch Sauerstoffmangel. Das passiert, wenn eine dichte Eisdecke den Sauerstoffaustausch zwischen Wasser und Luft unterbindet. Problematisch können sich zum einen besonders bei einer zu großen Anzahl von Fischen ein geringer Sauerstoffgehalt auswirken und zum anderen Faulgase, die aufgrund der Eisschicht nicht entweichen können. Ohne frischen Sauerstoff im Wasser verbrauchen die Fische und andere Lebewesen den vorhandenen Sauerstoffvorrat, was dazu führt, dass sie schließlich ersticken. Dieses Phänomen wird als Wintersterben bezeichnet.

Wenn Fische dann tot im Wasser treiben und die Temperaturen weiter sinken, können sie in der Eisdecke eingefroren werden. Das Einfrieren ist in solchen Fällen also oft eine Folge des Erstickens, nicht die eigentliche Todesursache.

Weitere Ursachen und Details sind hier zu finden.

Den toten Fischbestand werden wir kontinuierlich (entsprechend Erreichbarkeit) heraussammeln und sobald die Wasserfläche wieder mit dem Boot befahrbar ist abfischen.

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Weidenschnitt am Bürgergarten

Diesen Mittwoch Morgen konnte man nicht länger schlafen am Knappteich. Pünktlich 7 Uhr legten die Baumpfleger los und schnitten die zweite Hälfte des vor 2 Jahren einen Feuerwehreinsatz verursachenden Baumes zurück. Hier eine kleine Bildfolge der Aktion.

In der Höhe 5 m bleibt der Baum stehen und kann mit neuen Trieben wieder ein Habitat für Insekten und Vögel bieten. Umkippen wird er so nicht mehr.
Danke an Ralf fürs Koordinieren und Fotografieren.

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Baumschnitt im Bürgergarten

Die Gelegenheit ist günstig … Februar mal kein Schnee und moderate Minus-Temperaturen, da kann man die Bäume beschneiden. Unter professioneller Anleitung haben wir unsere Viertelstamm-Äpfel und den großen Mirabellenbaum beschnitten und anschließend die Schnittstellen mit Baumwachs behandelt.

Danke an Josefine, Elisabeth und Thomas fürs Umsetzen.

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Frühjahrsputz am Knappteich – Gemeinsam für eine saubere Umgebung!

Die Aktion ist die perfekte Gelegenheit, unserem schönen Knappteich wieder neuen Glanz zu verleihen!

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam beim Frühjahrsputz am Knappteich mit anzupacken. Zusammen möchten wir rund um den Teich Müll sammeln, Wege säubern und die Natur fit für die warme Jahreszeit machen.

Wann: 25.04.2026 ab 10 Uhr
Wo: Knappteich im Yorckgebiet

Handschuhe und Müllsäcke werden vor Ort bereitgestellt. Wer hat, kann gerne zusätzlich Greifzangen oder Arbeitshandschuhe mitbringen. Egal ob groß oder klein – jede helfende Hand zählt! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für Umweltbewusstsein, Zusammenhalt und eine saubere Natur setzen.

Für Mitmachende wird es eine Mittagsversorgung geben.

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