Apfelblüte und Tomatendach

So sieht die Apfelblüte des ONTARIO-Apfels im Bürgergarten am Knappteich aus, wenn sie voll ausgeprägt ist. Bei sonnigem Wetter summt der ganze Baum. Die Anzahl der Blüten und der Blick auf die nächtlichen Temperaturen gibt uns Hoffnung auf eine reiche Ernte.

Die Vorbereitungen für den Tomatenstandort sind auch schon angelaufen. Die jungen Pflanzen stehen schon bereit und können nach den Eisheiligen in den Boden gebracht werden. Als Tomatenunterstand werden wir wie im vergangenen Jahr auf eine Variante aus Weide und Bohnenpflanzen zurückgreifen.

Veröffentlicht unter Archiv

Müllvermeidung am Parkplatz Gablenzer Bad ?

Das glaubt das Auge kaum … ein Jahr nach der großen Müllsammelaktion auf dem Parkplatz Gablenzer Bad durch die Bürgerplattform Mitte-Ost schon wieder ein ähnliches Bild. Wo man geht und steht findet sich Flaschen- und Plastemüll. Auch jede Menge Grünschnitt und Gartenreste waren zu finden.

In einer spontanen Sammelaktion (nach der Lockerung der Ausgangsregelung in Sachsen) wurde unter strenger Beachtung der Kontaktdistanz erneut der Bereich von dem anliegenden Müll befreit und „Unser Knappteich“ war dabei. Am Ende kam wieder ein PKW-Anhänger mit Zivilisationsmüll zusammen, der über die Bürgerplattform kostenpflichtig entsorgt wurde. Hier einige Impressionen:

Ob sich das Müllverhalten durch den neu installierten Zaun in Zukunft eindämmen lässt, werden wir sehen und bleibt zu hoffen. Allen Mitmachern vielen Dank fürs Schaffen – nach ca. zwei Stunden war alles wieder bereinigt.

Neuer Zaun entlang des Parkplatzes, der das wilde „Vermüllen“ verhindern/erschweren soll.
Veröffentlicht unter Archiv

Der Gewässerberater analysiert II

Anregungen zur Wasserverbesserung im Knappteich – der Dreiteiler
Gastautor Robert Brungert von https://www.gartenteich-ratgeber.com/

Starkzeher ziehen den Algen die Nährstoffe weg

In Europa sind wir den Jahreszeiten ausgesetzt. Im Herbst werden die Tage kürzer, kühler und regnerischer. Ein großer Teil der Pflanzenmasse stirbt ab, ein Teil landet im Knappteich und sinkt zu Boden. Ab März wird das Gewässer wieder erwachen, bis dahin sind die organischen Reste des Vorjahres zersetzt. Im Frühjahr gibt es also ein Überangebot von Nährstoffen, die Wasserpflanzen brauchen jedoch Vorlauf. Deswegen sind Algen im zeitigen Frühjahr im klaren Vorteil.

Eine Algenblüte im Frühjahr gehört im stehenden Gewässer zum normalen Ablauf. Dann aber sollen Wasserpflanzen die Nährstoffe aus dem Wasser ziehen und damit den Algenwuchs eindämmen. Wenn die Wasserpflanzen das nicht schaffen, wären weitere schwere Algenblüten naheliegend. Die Algen färben das Wasser ein und ersticken dadurch wertvolle Unterwasserpflanzen. Schlimmer noch ist ein plötzliches Absterben der Algen, die damit auch zeitgleich zersetzt werden. Im warmen Sommer bindet das erwärmte Wasser wenig Sauerstoff. Müssen zudem Algenblüten zersetzt werden, kippt das Gewässer und Fische sterben ab.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Archiv

Rasenschnitt wohin damit ?

Das ist eine Frage, die schon viele Gärtner beschäftigt hat, mit jeder Menge möglicher Antworten: bspw. ab in die Biotonne, Kompostieren oder als Abdeckung im Beet verwenden. Alles möglich mit seinen Vor- und Nachteilen. Wir probieren jetzt Rasenbokashi aus.
Was ist das ? Ganz einfach … es wird Rasensilage daraus gemacht. Das Vorgehen dazu ist hier kurz beschrieben:

  1. Rasen mähen und einsammeln
  2. Flächig (max 10 cm dick) ausbringen
  3. mit aktivierten Mikroorganismen begießen (ca. 100 ml auf 10 l Wasser)
  4. in Tonne/Sack stopfen und zusammenpressen
  5. → Tonne (mgl. voll) mit Deckel abschließen
    → Sack zudrehen und mit Öffnung nach unten stellen
  6. nach 4-6 Wochen ist der Rasenbokashi (die Silage) fertig und ist
    ohne Sauerstoffzugang in Sack/Tonne ca. 1 Jahr haltbar

Diese Silage kann als Mulchmaterial für die Beetabdeckung verwendet werden oder in den Kompost eingebaut werden. Im Kompost lockt es die Bodentiere an, da sie dieses Zeug liebend gerne verputzen und dann zu Erde machen … und ganz nebenbei auch noch jede Menge anderes Material mit verspeisen. Als Mulchmaterial ist es in dünnen Schichten einsetzbar und aufgrund der Haltbarkeit in Sack/Tonne dauerhaft zur Hand. Auch auf dem Beet dient das Material den Bodentieren als willkommene Nahrungsquelle und ganz nebenbei dient der Rasenbokashi auch noch als Schneckenhindernis, da diese sein „sauerkrautiges“ Milieu scheuen.

Wir sind gespannt, wann sich der „sauerkrautige“ Geruch einstellt und wie sich das Mulchmaterial auf unseren Beeten auswirkt.

Tiere am Knappteich

Die Tierwelt am Knappteich ist um zwei Attraktionen reicher. Neben der Vielzahl an Goldfischen und Enten sind jetzt auch zwei Schildkröten gesichtet worden. Das Pärchen sonnt sich gerne im beruhigten Teichbereich auf herausragenden Holzstämmen.
Die Kröten haben sich auch schon eingefunden, sind im Teich unterwegs und sorgen für jede Menge neue kleine Kröten. Viele Teichbesucher untersuchen am Teichrand den Laich und bestaunen die Entwicklung der kleinen Kröten.
Entennachwuchs kann man auch beobachten. Die ersten sieben Entenjungen erobern gemeinsam mit Ihrer Mutter den Teich und die Umgebung.

Veröffentlicht unter Archiv

Frühjahrsputz 2020

Das war ein etwas anderer Frühjahrsputz. In kleinen Grüppchen wurde fernab voneinander an verschiedenen Stellen gewerkelt. Im Garten wurden die Erdbeeren gesetzt und Zuckerwurzel vereinzelt. In einer Mülltour um den Teich wurde wieder mächtig gesammelt. Im Bereich der Essbaren Stadt wurde ein Hochbeet zurückgebaut und das zweite mit neuem Topinambur besetzt. Eine Johannisbeere wurde neu gepflanzt und bei allen vorhandenen wurde neuer Kompost um die Strauchscheiben eingebracht.

Aus den Weidenzäunen wurde eine kleine Blührabatte angelegt, in der die Erde des Hochbeetes gleich weiter verarbeitet wurde. Dort wird in naher Zukunft eine Blühmischung aus Leinsamen, Buchweizen, Phacelia (Büschelblume), Ringelblume und Tagetes angesät und angepflanzt.

Veröffentlicht unter Archiv

Der Winter kehrt zurück ?

Leider ist der Frost noch einmal zurückgekommen, was für die meisten Mirabellenblüten zum Erfrieren reichte. Sogar der Bärlauch konnte bei -10°C den Frost nicht ganz unbeschadtet überstehen. Wir nutzten die Zeit um Strauchscheiben aufzubessern, das Erdbeerbeet vorzubereiten, Weidenzäune zu bauen, den Teich zu säubern und Holz für kommende Lagerfeuer vorzubereiten. Jetzt sagen unsere Wetterfrösche (mehr die Kröten die es jetzt zum Teich hinzieht) das es beim Frühjahr bleibt und die Temperaturen steigen. Wir hoffen Sie haben recht.

Veröffentlicht unter Archiv