Igel-Wohnung im Knappteichgarten

Dieser kleine Freund hatte es sich in unserem provisorischem Geräte-unterstand gemütlich gemacht und hockte dort hinter den Blumentöpfen. Ein Grund ist vieleicht die Nähe zum Krötenwanderweg, der direkt durch unseren Garten geht. Auch bietet der frisch gesiebte Kompost in direkter Nachbarschaft reichlich Versteck-möglichkeiten für die Kröten.

Nach einem kurzen Ausflug auf der Schaufel, fand er sich wohlbehalten am Knappteichufer wieder und trollte sich seiner Wege.

    

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Alternatives Tomatendach – wir bauen es!

Dieser Garteneinsatz hatte es hitzetechnisch in sich. Nachdem am letzten Wochenende noch Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten (Nachts jedenfalls) gab es heute bei 22°C eine wahre Sonnewonne. Bei dieser „für die Jahreszeit ungewöhnlichen Hitze“ haben wir für unsere zukünftige Tomatenzucht einen Unterstand aufgebaut. Dabei kam der Baustoff zum Tragen, der bei uns am meisten vorhanden ist – Weide.

 

Die beiden tragenden Seitenwände wurden mit einem geflochtenen Dach auf Querbalken gekrönt und schon war das Ganze fertig. Für die seitliche Stabilität wurden noch Stützschrägen eingeführt. Die eigentliche Wasserabhaltung soll durch Rankbohnen realisiert werden, die um das Gestell eingesetzt werden und dann bis auf das Dach hinaufwachsen. Wie das dann funktioniert, berichten wir im Verlaufe des Jahres.

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Unser Knappteich im Botanischen Garten

Am Montag dem 15.04.2019 konnten wir das Projekt „Unser Knappteich“ und das Urbane Netzwerk Chemnitz „Sprossachse“ beim Förderverein Botanischer Garten/Naturschutzzentrum e. V vorstellen und auf die Besonderheiten von Graswurzelbewegungen und der sozialen Schwerpunktsetzung bei diesen Gemeinschaftsinitiativen eingehen.

Die Zuhörer lauschten anfangs und wurden dann schnell diskussionsfreudig, wenn wir auf Themen aufmerksam machten, die auch im botanischen Garten eine Rolle spielen. Ein Punkt davon war die Gewinnung von Nachwuchs in den Vereinen und ein zweiter der Umgang mit Müll in der Stadt Chemnitz. Über die Durchführung von gemeinsamen Workshops (bspw. Obstbaumschnitt) in der Zukunft würden wir uns freuen.

Maifeuer am Knappteich

Hallo Knappteich-Interessierte,

Ihr alle seid herzlich eingeladen zu unserem Maifeuer am 30.04.2019 – 18:00 Uhr am Knappteich.

Für Speisen und Getränke ist gesorgt und beim Genuss derselben würden wir uns gerne mit Euch über die Zukunft des Yorckgebietes und auch des heimlichen Zentrums Knappteich unterhalten.

Für Anregungen sind wir offen und hoffen auf Eure zahlreiche Beteiligung.

Bis bald sagt das Team vom Knappteich.

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Kompost … aber bitte mit Pflanzenkohle

Da das Thema Terra-Preta nicht nach der Pflanzenkohleherstellung aufhört, haben wir das herrliche Wetter gleich noch zur Umsetzung unseres Komposthaufens genutzt. Vorher haben wir uns aber noch ein  Weidengerüst für die Komposteinfassung aufgebaut. Damit hoffen wir mehr Luft an die Rotte zu bekommen, um Faulprozessen vorzubeugen. Baumaterial hatten wir genug vorhanden. Mit 2m x 1m hatten wir in der Vergangenheit gute Erfahrung gesammelt. Zuunterst haben wir jede Menge Zweige (ca. 15 cm) aufgestapelt.
Als Bauanleitung für die Schichtfolge haben wir dann folgende verwendet:

1 – aktivierte Pflanzenkohle – ca. 1 cm dick
(Gesteinsmehl, Hornspäne als Beigaben)

2 – Kompost (<1Jahr), Laub – ca. 15 – 20 cm

3 – Gartenerde – ca. 3-5 cm zur Abdeckung

Abschließend wurde noch verdünnter Sauerkrautsaft in zwei Löcher und darüber gegeben.

So liegt der Haufen jetzt da und wir werden sehen, wie sich die Rotte in den nächsten Wochen entwickelt.

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VHS-Workshop „Her mit der Kohle“

Der Titel dieses VHS-Kurses ließ monetäre Themen vermuten, doch alle Teilnehmer des Workshops hatten weitergelesen und waren schon gut vorbereitet auf das Thema „Terra Preta“. Wir haben den Blech-Kon-Tiki aufgestellt und nach einer kurzen Einführung die Herstellung einer Hauptzutat für Terra Preta – Pflanzenkohle – demonstriert.

  

Am Feuer kamen dann viele Fragen auf, von denen wir die meisten aber nicht alle beantworten konnten. Einige Teilnehmer hatten auch schon eigene Pflanzenkohle-Versuche gestartet, so das der Workshop in einem Erfahrungsaustausch mündete.

Wir haben viele gute Gespräche geführt und hoffen, das wir bald wieder mit anderen Pflanzenkohle-Begeisterten in Erfahrungsaustausch treten können.

Wildbienen fördern in Gemeinschaftsgärten

Wildbienen sind wichtige Bestäuberinsekten, doch ihr Lebensraum wird immer knapper. In Deutschland sind sie stark gefährdet, etwa die Hälfte der 600 Wildbienenarten hierzulande steht auf der Roten Liste, einige sind schon ausgestorben oder unmittelbar bedroht. Den oft hochspezialisierten Wildbienenarten fehlen Nahrung und Nistmöglichkeiten.

 

Das Webinar der Anstiftung beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: wie können
Wildbienen (und andere Bestäuberinsekten) in Gemeinschaftsgärten gefördert werden? Was für Bedingungen sind förderlich? Auf was muss man beim Nistkastenbau achten? Wie vertragen sich Wildbienen mit Honigbienen und anderen Insekten? Wie kann man die verschiedenen Gartennutzer*innen auf die Wildbienen aufmerksam machen?

Ihr könnt das Webinar hier nachsehen.

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