Bienenfutter-Spirale – Teil 1

Nach Vollendung des großen Projektes „Wilde Ecke“ hatten wir uns für dieses Jahr ein neues Bauprojekt vorgenommen. Denn: Eine Kräuterspirale fehlte uns im Garten noch. Diese Kräuterspirale wollen wir allerdings – wie wir noch erklären werden – lieber Bienenfutter-Kreisel nennen. Wir sammelten also in den letzten Monaten wieder kräftig Natursteine…und dann konnte es losgehen – endlich wieder etwas BAUEN! 😉
So sind wir vorgegangen:

Wir haben uns einen geeigneten sonnigen Platz im Garten gesucht und dann einen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 1,50m markiert – kleiner sollte die Fläche nicht sein, da ja dreimal die Breite der Trockensteinmauer und zwei-mal Pflanzfläche „hineinpassen“ muss (also 3x mind. 15cm Mauerbreite + 2x 50cm Pflanzfläche = 1,45 m Gesamt-durchmesser). Im markierten Kreis wird die Grasnarbe komplett entfernt.

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    Weitere Weide in den Teich gebrochen

    Das Alter der Weiden um den Knappteich herum ist soweit fortgeschritten, das sie sich den extremen Wetterbedingungen nicht mehr anpassen können, sondern im Baumbruch enden. So geschehen am Sommersonnenwendtag des Jahres 2026 – einem sehr trockenen und heißen Sonntag.
    Wir waren gerade bei den Vorbereitungen für das Sonnenwendfeuer als ein gewaltiges Knacken und Bersten vom Teich herüberdrang und sich final nach einem großen Platsch aufs Wasser wieder beruhigte. Kurz danach die Gewissheit – Da ist wieder eine Weide abgebrochen.

    Der betreffende Baum besteht aus drei großen Stammteilen und einen davon hatte es glimpflicherweise in den Teich umgekippt. Da nicht absehbar war, ob auch die weiteren Baumteile bald umstürzen, haben wir den Weg mit Markierband abgesperrt und die Feuerwehr für eine Begutachtung und Gefahreneinschätzung gerufen. Diese war auch binnen 10 Minuten vor Ort und hat unsere Absperrung mit eigenem Band noch einmal verdeutlicht, sah aber keine unmittelbare Gefahr im Verzug und hat uns an das zuständige Grünflächenamt verwiesen. Also hieß es Warten bis auf den kommenden Morgen.

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    Auch 2026 Sommersonnenwendfeuer am Knappteich

    Am Knappteich wurde die Sommersonnenwende in gemütlicher Atmosphäre gefeiert. Rund 20 Teilnehmer kamen zusammen, um den längsten Tag des Jahres bei einem kleinen Sonnenwendfeuer ausklingen zu lassen. Besonders beliebt war das gemeinsame Stockbrotbacken über den Flammen, das vor allem den jüngeren Gästen viel Freude bereitete. Für das leibliche Wohl sorgten außerdem frisch gegrillte Roster und der Bierkühler. Bei angenehmem Wetter bot das Feuer den passenden Rahmen für Gespräche und gemeinsames Beisammensein. So wurde das Sonnenwendfeuer am Knappteich zu einem gelungenen Abend, der Gemeinschaft und Tradition miteinander verband.

    Teichbelüfter läuft 2026 auch wieder

    Den Sonntag der Sommersonnenwende nutzten wir, um den Teichbelüfter wieder in Betrieb zu nehmen. Damit wird das ökologische Gleichgewicht gestärkt und die Wasserqualität des Knappteichs nachhaltig verbessert. Die zusätzliche Sauerstoffzufuhr unterstützt den natürlichen Abbau organischer Stoffe, reduziert Faulschlamm und beugt unangenehmen Gerüchen vor. Fische und andere Wasserlebewesen profitieren von besseren Lebensbedingungen, insbesondere in heißen Sommermonaten. Ein gesunder Teich erhöht zudem die Attraktivität des Knappteichs als Erholungs- und Naturraum für Besucherinnen und Besucher.

    NABU|naturgucker – gemeinsam der Natur auf der Spur

    Auf dem Meldeportal von NABU|naturgucker können Sie Ihre Beobachtungen von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Naturphänomenen und Lebensraumtypen aus aller Welt dokumentieren – gerne ergänzt durch Fotos oder Videos. Je nachdem, ob Sie nur Einzelbeobachtungen melden, regelmäßig kartieren oder vielleicht sogar selbst mit den Daten arbeiten möchten, gibt es jeweils passende Möglichkeiten für die Eingabe und weitere Nutzung. So unterschiedlich diese sein mögen: Alle Beobachtungsdaten werden in derselben Datenbank gespeichert und stehen dem Naturschutz sowie der Forschung – auch international – zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Und innerhalb der Datenbank kann man für das Gebiet des Knappteiches in Chemnitz diese Einträge finden. Etwas größer gefasst, für das Gebiet Chemnitz-Yorckgebiet findet man noch weitere Einträge, die sich teilweise auch auf den Knappteich beziehen.

    Unser Dank fürs Kartographieren und Bestimmen der Arten geht an Ben und Linda von den Jungen Naturwächtern in Chemnitz.

    JUNAS am Knappteich

    Am 5. Juni 2026 besuchte uns der JuNa-Aufbaukurs der AG Chemnitzer NATURENtdecker am Knappteich. Trotz einer kleinen JuNa-Gruppe entwickelte sich der Besuch zu einem intensiven und abwechslungsreichen Naturerlebnis, bei dem Forschen, Beobachten und praktisches Mitwirken eng miteinander verbunden waren.

    Nach einer kurzen Einführung zu unseren EM-Dangos, die wir alljährlich für die alternative Gewässersanierung im Knappteich einsetzen, ging es aufs Wasser und zu Verteilen der letzten Dangos. Anschließend wurden beim Keschergang um den Teich noch jede Menge Tierchen entdeckt. Welche das waren erfahrt Ihr hier auf der JuNa-Homepage.

    Wir danken Euch jungen Naturguckern für eine Verstetigung der Artenkartierung für das Gebiet des Knappteiches – hier zu finden – und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dann wieder mit frischem Brot und Gartenkräutern … das hat allen geschmeckt.

    Schulklassen entdecken den Knappteich

    Zwei Schulklassen der Grundschule Sonnenberg besuchten Anfang Juni den Knappteich, um das vielfältige Leben am und im Teich kennenzulernen.

    Bei einer spannenden Erkundungstour beobachteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Vögel und Insekten und betrachteten letztere mit Vergrößerungsgläsern und unter dem Mikroskop ganz genau. Außerdem konnten die Kinder bei einer Kräuterverkostung unterschiedliche heimische Kräuter kennenlernen und probieren. Hauptaugenmerk ist dabei immer das Prinzip: Sehen, Fühlen, Riechen und dann nur minimal Kosten und schauen wie der eigene Geschmack darauf reagiert. Wenn man es sofort wieder ausspuckt, kann das Kraut nicht das Beste für den eigenen Körper gewesen sein. Bei Sauerampfer und Pfefferminze leuchteten manche Augen. Für die Pfefferkresse gab es dagegen wenige Freunde. Ein besonderes Erlebnis war das Bootfahren auf dem Teich, bei dem die Natur aus einer neuen Perspektive entdeckt werden konnte. Der Besuch bot viele interessante Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt am Knappteich und machte allen Beteiligten viel Freude.

    Knödelwerfen am Knappteich

    Langsam spricht es sich rum, das man am Knappteich auch mal was in den Teich werfen darf … sogar hochoffiziell. Zum 31. Mai – ja ein Tag vor dem offiziellen Kindertag – haben wir dieses Jahr die EM-Dangos für die Gewässersanierung in den Knappteich eingebracht.

    In Weitwurfaktionen erprobten mehr als 30 Beteiligte, wie weit Sie mit den Dangos kommen. Spass gemacht hat es allemal. Anschließend konnte mit dem Ruderboot noch ein Tour über den Teich gedreht werden. Superaktion … Kommt bald mal wieder an den Teich.

    „Vom Garten auf den Teller“ – Kräuter erleben mit allen Sinnen

    In diesem Workshop der Erntereihe „Vom Garten auf den Teller“ – den das Gemeinschaftsgartennetzwerk Sprossachse veranstaltete – lernten wir heimische Garten- und Wildkräuter mit allen Sinnen kennen.

    Die Kräuterfrau Viola berichtete Allerlei Wissenswertes über die „guten Kräutlein“ dieser Erde. Eine Vielzahl davon haben wir vorher im Bürgergarten noch gesucht. Wie erkennt man verschiedene Kräuter? Welche Formen, Farben und Blattstrukturen machen sie einzigartig?

    👃 Durch Riechen und Vergleichen entdeckten wir die unterschiedlichen Aromen – von frisch und zitronig bis würzig und intensiv. 👅 Wir probierten ausgewählte Kräuter und erfuhren, wie sie Speisen verfeinern und welche geschmacklichen Besonderheiten sie besitzen. Kräuterwasser und -tee wurden zur Erfrischung hergestellt. Das Kräuterbrot mit dem Brennesselmehl war absolut lecker und hätten einige am liebsten zur Abholung bestellt. Neben Kulinarik konnten wir auch viele Haus- und Pflegemittel aus dem Kräuterschatz von Viola ausprobieren.

    Anschließend konnten sich die Kinder mit den selbstgesammelten Kräutern Butter oder Quark zubereiteten und ihre Eigenkreationen mit nach Hause nehmen. Zum Schluss konnte jeder noch den besonderen Kräuterkuchen von Kerstin kosten – der beste Rhabarberkuchen aller Zeiten. Danke Euch Kräuterfrauen – Viola und Kerstin – für den tollen Workshop und den Einblick in die Welt der Kräuter auf unserem Boden.