Schlammhöhenmessung Frühjahr 2026

Die Entwicklung des Wasserzustandes im Knappteich steht für uns immer wieder als Frage, ob von Ämtern/Behörden/Unternehmen, von Passanten oder von EM-Begeisterten (EM = Effektive Mikroorganismen). Ein wichtiger Punkt darin ist immer die Höhe der Schlammschicht, die sich im Teich aufgrund von organischen Eintrag (Blätter, Äste, Fütterung, Tierkot …) und dessen Abbau am Teichboden absetzt. Steigt die Höhe der Schlammschicht, so ist von einer schnelleren Verschlechterung der Wasserqualität im Teich (Algenbildung, Eintrübung) bei hohen Wassertemperaturen auszugehen, was zu Sauerstoffmangel und Fischsterben führen kann. Dies wollen wir mit der EM-Gewässerbehandlung (EM-Dangos) vermeiden.

Also sind wir 2026 wieder in den Kahn gestiegen und haben die Vermessung der Schlammhöhe mit diesen einfachen Messmitteln vorgenommen. Dabei haben wir uns auf die 2025 festgelegten neun schnell wieder auffindbaren Punkte im Gewässer konzentriert.

Diesmal mit Schreiberin an Bord, damit das „Neun-Augen-Prinzip“ für die „notariell richtige Ermittlung der Messdaten“ galt.

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SPOGOMÜ auch am Knappteich

Diese Aktion der CAWG finden wir Super und haben auch am Knappteich die eine oder andere Schulklasse gesichtet.

Der Name setzt sich aus SPOrt, GOes und Müll zusammen. Es ist ein sportlicher Wettkampf, bei dem Klassen-Teams in einer festgelegten Zeit in einem definierten Areal so viel Müll wie möglich sammeln und fachgerecht sortieren.

Erklärtes Ziel auf der CAWG-Seite ist es, den Wettbewerb direkt dorthin zu bringen, wo die Zukunft unserer Stadtteile wächst – auf die Schulhöfe im Chemnitzer Südosten. Damit schaffen wir nicht nur ein sauberes Umfeld, sondern sensibilisieren Schüler spielerisch, praxisnah und mit jeder Menge Teamgeist für den Umweltschutz. Der „Weg“ über die Kinder soll dabei Begeisterung wecken, die auch Eltern und Großeltern erreicht.

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Krötenwanderung zum Knappteich

Wie sagte eine aufgeregte Nachbarin beim Anblick dieser Tierchen: „Ach schau mal, eine Mutter mit Ihrem Kind.“ … Das es sich hierbei nicht um Kind, sondern um Männlein Huckepack auf Weiblein handelt, die gemeinsam zum Laichgebiet ziehen, musste der Dame erst kurz erklärt werden.

Es gibt sie noch und sie sind wieder auf dem Weg zum Knappteich. Gebt bitte Obacht vor allem bei nächtlichen Touren (vor allem mit dem Rad) zwischen Zeisigwald und Knappteich.

Hier findet Ihr einige Informationen zur Krötenwanderung in Chemnitz:
PM – Stadt Chemnitz – Frösche, Kröten und Molche werden wieder aktiv
Amphibienschutz

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Gute Beispiele – „Nicht unser Müll, aber unser Sonnenberg“ – im BLICK

Heute wollen wir eine Aktion aus dem bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement als gutes Beispiel herausheben, das zeigt wie man Themen die einen Unzufrieden machen mit überschaubarem Aufwand und etwas intesivierter Kommunikation doch recht schnell in Bewegung bringen kann. Der offizielle Artikel lief dazu beim BLICK.

Unter dem Motto „Nicht unser Müll, aber unser Sonnenberg“ haben sich am Sonntagvormittag zahlreiche Engagierte zu einer gemeinsamen Aufräumaktion getroffen. Von 10 bis 12 Uhr zogen Initiatorin Iris Walther und 45 Mitstreiterinnen und Mitstreiter über die Zietenstraße in Chemnitz und sammelten Abfälle auf, die sich im öffentlichen Raum angesammelt hatten.
Die Aktion war nicht die erste dieser Art. Iris Walther ist bereits seit längerer Zeit regelmäßig im Stadtteil unterwegs, um Müll aufzusammeln und Blumen zu pflanzen. Dabei ist sie mal allein, mal gemeinsam mit Unterstützenden aktiv. Ziel ihres Einsatzes ist es, das Wohnumfeld sichtbar aufzuwerten.

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Quarl Knappe – der Wasserjunge vom Knappteich

Frühlingsanfang und schon tauchen die schönsten Geschichten auf. Diesmal eine Veröffentlichung im 371Stadtmagazin zum Märchen­wettbewerb Chemnitz mit Bezug zum Knappteich. Es werden wieder Verfasser und Autorinnen aus der Region aufgerufen, ihre märchenhaften Geschichten über Chemnitz einzureichen. Deadline ist der 15.03.2026. Die Details zum Wettbewerb findet Ihr hier.

Als Teaser erfolgte diese Veröffentlichung im 371Stadtmagazin:

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Fische im Eis

Ein Spaziergang an einem gefrorenen Teich kann faszinierend, aber auch bedrückend sein, wenn man unter der Eisdecke erfrorene Fische entdeckt. Doch warum sterben die Fische überhaupt in einem zugefrorenen See? Ist es das Erfrieren selbst oder spielen andere Faktoren eine Rolle?

Aufgrund der langen Frostperiode diesen Winters war der Knappteich für längere Zeit zugefroren und mit Schnee bedeckt. Durch die Besonderheit des Wassers, das bei 4 Grad die größte Dichte hat und damit von oben zufriert, ist auch bei länger anhaltendem Frost eigentlich genügend Wasser für die Fische vorhanden. Fische sind anders als Säugetiere wechselwarme Tiere, das heißt, ihre Körpertemperatur entspricht der Temperatur des sie umgebenden Wassers. Fische passen sich im Winter Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad an. In diesem Zustand sind ihre Lebensvorgänge in der Regel extrem reduziert. Das reicht vom Herzschlag und der Atmung bis hin zur Nahrungsaufnahme und der Verdauung. Der Fisch kann in eine Winterstarre fallen und verbraucht in dieser Zeit seine Reserven.

Um die Fische in der Winterruhe nicht zu beeinträchtigen, sollte man alles vermeiden, was sie stören könnte. Hierzu gehört auch das Eislaufen oder das Hockeyspielen auf dem Eis, geschweige denn das Silvesterkonzert mit diversen Böllerkratern auf dem Teich.

In den meisten Fällen sterben Fische in gefrorenen Seen nicht direkt durch das Einfrieren, sondern durch Sauerstoffmangel. Das passiert, wenn eine dichte Eisdecke den Sauerstoffaustausch zwischen Wasser und Luft unterbindet. Problematisch können sich zum einen besonders bei einer zu großen Anzahl von Fischen ein geringer Sauerstoffgehalt auswirken und zum anderen Faulgase, die aufgrund der Eisschicht nicht entweichen können. Ohne frischen Sauerstoff im Wasser verbrauchen die Fische und andere Lebewesen den vorhandenen Sauerstoffvorrat, was dazu führt, dass sie schließlich ersticken. Dieses Phänomen wird als Wintersterben bezeichnet.

Wenn Fische dann tot im Wasser treiben und die Temperaturen weiter sinken, können sie in der Eisdecke eingefroren werden. Das Einfrieren ist in solchen Fällen also oft eine Folge des Erstickens, nicht die eigentliche Todesursache.

Weitere Ursachen und Details sind hier zu finden.

Den toten Fischbestand werden wir kontinuierlich (entsprechend Erreichbarkeit) heraussammeln und sobald die Wasserfläche wieder mit dem Boot befahrbar ist abfischen.

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Weidenschnitt am Bürgergarten

Diesen Mittwoch Morgen konnte man nicht länger schlafen am Knappteich. Pünktlich 7 Uhr legten die Baumpfleger los und schnitten die zweite Hälfte des vor 2 Jahren einen Feuerwehreinsatz verursachenden Baumes zurück. Hier eine kleine Bildfolge der Aktion.

In der Höhe 5 m bleibt der Baum stehen und kann mit neuen Trieben wieder ein Habitat für Insekten und Vögel bieten. Umkippen wird er so nicht mehr.
Danke an Ralf fürs Koordinieren und Fotografieren.

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Baumschnitt im Bürgergarten

Die Gelegenheit ist günstig … Februar mal kein Schnee und moderate Minus-Temperaturen, da kann man die Bäume beschneiden. Unter professioneller Anleitung haben wir unsere Viertelstamm-Äpfel und den großen Mirabellenbaum beschnitten und anschließend die Schnittstellen mit Baumwachs behandelt.

Danke an Josefine, Elisabeth und Thomas fürs Umsetzen.

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