„Unser Knappteich“ unterstützt gern den Zietenpark auf dem Sonnenberg und will hiermit den Aufruf zur Pflanzenspende teilen.
Als Teilnehmer und Gewinner bei der Aktion NIMMPLATZ konnte der Park aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und durch nachbarschaftliches Engagement auf Vordermann gebracht werden, wie hier zu sehen ist.
Zur Gewässerverbesserung im Knappteich gehört auch die Ansiedelung von neuen Wasserpflanzen. Erstens um eine Beschattung des Gewässers und somit ein geringeres Aufheizen des Teiches zu erzielen und zweitens um den zukünftig auftretenden Bodensatz (aufgrund Laub und Kot) durch diese aktiv als Nährstoffe für die Pflanzen aufzubrauchen. Durch erste Pflanzenspenden – Dank an Yvonne, Heidemarie, Svenja und den Saatgutgarten – konnten wir Seerosen setzen und Uferbepflanzungen mit Fieberklee und Schilfgräsern durchführen.
Da der Ausbau weiter vorangetrieben werden soll, bitten wir hiermit um weitere Wasserpflanzenspenden.
Die Vielzahl der Wasserpflanzen die hierzulande für Teiche verwendet werden kann, übersteigt die Einsatzmöglichkeiten am Knappteich bei weitem. Eine gute Übersicht für Teichpflanzen wird in folgendem Werk geboten:
EM Lösungen kompakt – Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools Autor: Ernst Hammes Verlag: K75 Medienpark ISBN-13: 978-3937640334
In Auszügen haben wir den Anhang – Übersicht der Wasserpflanzen – hier zitiert.
Diesen Arbeitseinsatz an einem Samstag im Juni nutzten wir für die aktive Beruhigung der hinteren Uferbereiche. Durch eine Trennung soll der hintere Uferbereich den Tieren als beruhigter Rückzugsort dienen, damit Sie auch einen teichnahen ungestörten Lebensraum haben. Die damit entstandene Fläche wird zukünftig mit Geräten für das Gärtnern in der Essbaren Stadt sowie mit Informationen zum Projekt „Unser Knappteich“ und zum Knappteich ausgestattet.
Freimachung
Setzen der Säulen
Umsetzen
Infowand und Gerätefläche
Der Dank für die Organisation und Umsetzung geht an Thomas, Jürgen, Ralf, Uwe und Jakob.
Im Mai und Juni konnten wir dem Bereich der Essbaren Stadt einige neue Impressionen hinzufügen, was hauptsächlich durch das tatkräftige Wirken und Kümmern von Uwe zurückzuführen ist. Neben den alltäglichen gärtnerischen Tätigkeiten (… wie Gießen und Beikraut aussortieren) wurde ein neues Minibeet (Radies) sowie ein Birkenstammbeet (mit Minze und Ringelblume) angelegt und das Hochbeet neu bepflanzt (hier auch dank unbekannter Pflanzenspenden mit Kürbis). Eine Palettenbank erfreut sich besonders bei der jüngeren Generation großer Beliebtheit.
Es wird noch weitere Ergänzungen geben, über die wir hier zu gegebenen Zeitraum berichten. Vielen Dank an Uwe und seine unbekannten jungen Helferlein.
Der erste Juni gehört ganz den Kindern und so ist es dieses Jahr auch am Knappteich gewesen. Als erstes wurden die neuen Kanus aus dem Lager geholt und auf dem Teich ausprobiert. Das dabei die ersten schon unfreiwillig Baden gingen, war bei diesen Temperaturen nicht schlimm. Die Kanuten sind mit Westen und Paddeln ausgestattet auf den Teich und konnten schon mal üben – mit sichtlichem Spass.
Das Buffet im Garten wurde dann eher von den älteren Generationen genutzt, um diesen Sonntag gemütlich anzugehen. Zusätzlich sorgten Musiker für die kulturelle Untermalung am Knappteich.
Ein weiterer Höhepunkt stellte das Werfen der Knödel dar. Nach 4 wöchiger Lagerung waren die EM-Knödel jetzt reif, um in den Teich eingebracht zu werden. Hier kamen alle sportlich auf Ihre Kosten.
Wir hoffen damit einen ersten Impuls für eine alternative Gewässersanierung am Knappteich setzen zu können und werden diese mit weiteren Aktionen vorantreiben. Vielen Dank für die Unterstützung geht an Franz und Heidemarie von EM-Sachsen und dem Chemnitzer EM-Stammtisch.
Nach intensiver Kommunikation und viel Recherche konnten wir einen Hersteller für Pflanzenkohle-Kontikis ausfindig machen, der unseren Ansprüchen und Vorstellungen gerecht wurde. Und nach den ersten CORONA-Lockerungen war eine Lieferung wieder möglich. So konnten wir im Juni den neuen Kontiki von Markus Koller persönlich in Empfang nehmen.
Diesen Pfingstsamstag haben wir einen Garten in direkter Nähe zum Bürgergarten aus seiner Vernachlässigung herausgeholt und eine erste Grundaufräumung neben dem Rasen- und Heckenschnitt durchgeführt. Der Garten ist für den Anbau von Gemüsepflanzen zur Eigenversorgung der Projektgruppe mit Lebensmitteln gedacht.
Vorher
Während
Nachher
Gartenberäumung
Auch im Garten gab es jede Menge Sachen die sich nicht mit unseren Zielen treffen. Viele der dabei „gefundenen“ Verziergegenstände haben wir verschenken können.
So sehen SIe aus die ersten Kürbispflanzen, die in das Hochbeet am Knappteich eingesetzt wurden. Danke an den kreativen Sponsor. Wir werden mit Gießen und hoffen sie wachsen schneller als die Topinambur, die ebenfalls noch im Hochbeet sind. Die Blesshühner sind mit Ihrem Nachwuchs unterwegs und sind auch schon wieder beim Brüten.
Kürbisse im Hochbeet
Blesshühner mit Jungen
Leider sind auch einige Opfer zu beklagen. Diese tote Stockente lag im Bereich der Essbaren Stadt. Wie es dazu kam können wir uns nicht erklären. Auf dem rechten Bild sieht man nur noch den Kopf einer Wühlmaus, die sich wohl etwas zu weit aus Ihrem Bau herausgewagt hatte.
Tote Stockente
Maus- und Schneckenkadaver
Das feuchte Wetter der vergangenen Tage hat auch eine Flut von Schnecken auftreten lassen, die wir hier mal exemplarisch von unseren Beeten abgesammelt haben.
Das erste Treffen in diesem Jahr im Bürgergarten wurde bei durchwachsenem Wetter mit einer Grillung eröffnet und anschließend diskutiert, was die nächsten Aktionen am und um den Knappteich sein werden.
Zum Kindertag werden wir die Kanu-Boote auf dem Teich einweihen. Die Kanus konnten über die Bürgerplattform Mitte-Ost angeschafft werden und werden in Zukunft auch für Touren auf dem Knappteich verwendbar sein. Wer will komme vorbei und begebe sich auch auf das Wasser.
Weiterhin wird es im Juni noch Arbeiten im Bereich der Essbaren Stadt und entlang des Uferbereiches geben, über die wir Euch hier auf dem Laufenden halten.
Die nächste größere Aktion wird das Sonnenwendfeuer – 21.06.2020 ab 17: Uhr – am Knappteich sein, zu dem wir alle herzlich einladen. Hier mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr.
Stille Wasser sind tief … dachten wir und haben wir uns auf die Suche nach den „Un“-Tiefen im Knappteich gemacht. Unser Fokus lag auf der Bestimmung und Kartographierung des Teichboden und der vorhandenen Schlammtiefe. Nach der Vorbereitung des Schlauchbootes und der „Messinstrumente“ hat sich Ralf auf den Teich begeben und Thomas hat die Kladde für die Messpunkte und die zugeordneten Tiefen vom Ufer aus bedient (oder schlicht die Werte aufgeschrieben).
Wassertiefenmessung
Messstange für die Wassertiefe
Teichtiefenbestimmung bis auf den Grund
Nach gut drei Stunden hatten wir die Übersicht wie unten aufgenommen und konnten so sehen, wo sich die kritischen Schlammtiefen (teilw. über 1 m dick) im Teich befinden. Die Bilder zeigen den Umriss des Knappteiches laut Plan der Stadt Chemnitz in der Draufsicht und darin die Messpunkte. Die Teichtiefe bezeichnet die Tiefe bis zum festen Untergrund. Die Wassertiefe bezeichnet die Tiefe bis der Messteller (wie oben abgebildet) auf der Schlammschicht aufsitzt. Zieht man die Wassertiefe von der Teichtiefe ab, so erhält man die Schlammtiefe.
Teichtiefe
Wassertiefe
Schlammtiefe
Hier sieht man, das der Teich eine maximale Tiefe von 2,8 m – direkt am Mönch – aufweist und die wegabgewandten Uferbereiche eine Tiefe kleiner 1 m haben. Betrachtet man die Schlammtiefe stellt sich der Bereich – in den Bildern links oben – als der mit der größten Schlammtiefe heraus. Diese Messung bildet die Basis für die zukünftigen Maßnahmen zur Verbesserung des Teichklimas, damit ein Umkippen wie in der Vergangenheit verhindert werden kann.