Mundraub-Tour durch Chemnitz

Durch die Initiative Essbare Stadt am Knappteich und durch unsere Aktivitäten auf Mundraub.org sind wir von Foodsharing angesprochen worden, ob wir nicht eine Mundraubtour durch Chemnitz mit ausgestalten wollen. Nichts leichter als das.
Durch die Organisation der Veranstaltung über die Chemnitzer VHS waren am 21.09.2025 ca. 20 Teilnehmende vor Ort und wanderten mit uns vom TIETZ über den Sonnenberg zum Knappteich. Unterwegs sind wir an Esskastanien, Apfelbäumen, Schlehensträuchern vorbeigekommen und im Ideengarten auf der Reinhardstrasse 24 eingekehrt. Viel Wissenswertes über Bäume, Sträucher und Kräuter wurde geteilt und auf Pflanzenpflege und Rezepte eingegangen. Ziel ist die Steigerung der Wertschätzung der lokal vorhandenen Lebensmittel.

Die Grundregeln eines urbanen Mundraubes sind dabei immer einzuhalten:
1. Beachte die Eigentumsrechte.
2. Gehe behutsam mit Baum und Natur um.
3. Teile die Früchte deiner Entdeckungen.
4. Engagiere dich bei der Pflege von Obstbäumen.

Wir hoffen jeder konnte etwas für sich mitnehmen und kann in Zukunft selbst aktiv werden.

Unabhägige Bürgerinitiative Rabenstein e.V. am Knappteich

Mitten im September konnte ein Vernetzungstreffen mit der UBR – Unabhängige Bürgerinitiative Rabenstein e.V. am Knappteich stattfinden. Bei Grill und Getränken wurde viel zum Bürgerprojekt „Unser Knappteich“ diskutiert und man tauschte sich über die Lösungen für Herausforderungen vor Ort aus. Dabei entstanden auf beiden Seiten neue Ideen. Besonderes Interesse bei den Rabensteinern weckten unser Vorgehen zur Gewässersanierung und der Humusanreicherung durch Terra-Preta mit Pflanzenkohle.
Sehr schöne Aktion, die wir gerne mit einem Gegenbesuch erwiedern.

Berufsschüler der Euro Akademie Chemnitz am Knappteich

Am Freitag, dem 12.09.25, war es wieder so weit.
Heilerziehungspfleger und Erzieher der Euro Akademie Chemnitz, die sich für das Wahlfach Natur -und Umweltpädagogik entschieden hatten, verschönerten das umliegende Gelände des Knappteiches. Dabei wurde ein altes Hochbeet entfernt, Himbeersträucher an einen anderen Standort der „Essbaren Stadt“ umgepflanzt, herabhängende Weidentriebe der mächtigen Weiden zurückgeschnitten und eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bäume, Sträucher und Kräuter vorgenommen. Es sind noch weitere Aktivitäten für die Zukunft geplant, z.B. ein Rosenbeet anzulegen, ein Insektenhotel zu erneuern und ein neues Hochbeet zu bauen.

Es gibt auch schon Anfragen von sozialen Einrichtungen, einer Kita, einem Jugendzentrum und einer Tagespflege zur Einbindung der Berufsschüler. Es war den Schülerinnen und Schülern der sozialen Ausbildungsberufe anzusehen, welche Begeisterung und welchen Elan sie diesem Projekt widmeten. Aus dem Schulalltag heraus in die Natur, das Leben auch für Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen lebenswerter gestalten, um das Bewusstsein für unsere Umwelt zu schärfen.