Herbstputz 2025 am Knappteich

Da hat er nicht schlecht gestaunt, als die Fischlein sich unter dem Eis vor ihm davon gemacht haben und er sich den Schnabel verbogen hat beim Eispickern … aber so kalt (-7°C) war es zum diesjährigen Herbstputz am Knappteich wirklich. Dank der fleissigen Helferlein konnten wir das Laub und den angefallenen Grünschnitt in den Container des Grünflächenamtes verbringen und mit etwas „gewichtigem“ Einsatz konnte auch alles passend gemacht werden.

Final konnten wir bei Kürbissuppe und Tee uns wieder aufwärmen und den Tag ausklingen lassen. Vielen Dank an alle Helfenden Hände.

Eidechsenburg mit Käferkeller oder „Wie funktioniert ein Element?“

Teil IV des Permakultur-Projektes „Umgestaltung Wilde Ecke“

So, nun hat es etwas gedauert bis zu diesem Artikel, dem Teil IV zum aktuellen Projekt ‚Umgestaltung der Wilden Ecke‘. Naja, es gibt eben oft auch vieles andere zu tun… 😉
Aber in den letzten Monaten haben wir dennoch viel in der ‚Wilden Ecke‘ gewerkelt und geschafft, sodass wir sagen können: Die Umgestaltung ist – zumindest im Großen und Ganzen – FERTIG!

Im Sommer kamen wir unverhofft zu Sumpfpflanzen, sodass die Bepflanzung des Sumpfbeetes in einer spontanen Aktion erledigt werden konnte. Sieben verschiedene Pflanzen sind inzwischen in das nasse Beet eingezogen. Die stärker wüchsigen Pflanzen wie Wasserminze und Sumpfziest haben wir mit Topf gepflanzt, damit auf diese Weise das Wachstum etwas begrenzt wird. Dem Sumpfvergissmeinnicht gefällt es allerdings offenbar auch so gut an diesem Standort, dass es sich fröhlicher ausbreitet als gedacht – es könnte wohl auch noch einen Topf gebrauchen oder einen alternativen Platz…;-)

Gut, aber ich hatte euch ja versprochen, dass es heute vor allem um Elemente und deren Funktionen in der Permakultur geht… Also los!

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Hornissennest im Vogelkasten

Schon den ganzen Sommer über konnten wir an diesem Meisenkasten ein starkes Summen und Brummen wahrnehmen und feststellen, das sich darin offensichtlich Hornissen angesiedelt haben. Die Hornisse ist die größte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe. Die Körpergröße der Königin beträgt bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen bis zu 25 Millimeter. Die Europäische Hornisse zählt zu den besonders geschützten Arten und deren Bau darf im bewohnten Zustand nicht umgesetzt oder entfernt werden. Jetzt, da die Saison vorbei ist, haben wir einen Blick hinein gewagt und dieses Nest vorgefunden.

Die Hornisse kann durchaus ein wehrhaftes Tier sein, wenn es darum geht, ihr Nest zu verteidigen. Die Gefährdung für Menschen und deren Haustiere wird in aller Regel jedoch übertrieben – sie ist wesentlich geringer, als es im Volksmund verbreitet wird. Der Spruch „7 Stiche töten ein Pferd, 3 Stiche einen Menschen“ stimmt nicht.
Der Verteidigungsradius schwankt je nach Volk in der Regel zwischen zwei und sechs Metern. Werden die Tiere häufig gestört, erweitert sich dieser Radius. Innerhalb dieses Bereiches sollte man hektische Bewegungen und Erschütterungen wie Rasenmähen vermeiden. Außerdem werden Hornissen durch Anatmen oder Anpusten zum Stechen gereizt.

Weitere Inhalte zur Hornisse sind auf https://www.hornissen.de/inhalte.htm zu finden.

Waschbären auch 2025 am Knappteich

So ist uns dieser „Teddy“ Anfang November vor die Linse getreten. Wir konnten mind. zwei Bären auf der Wildkamera nachweisen und werden im kommenden Jahr wieder verstärkt „nach(t)schauen“, um die Population am Knappteich zu „zählen“ und notwendigerweise einzudämmen.

Die Herausforderungen im Umgang mit Waschbären im urbanen Raum in Sachsen sind hier noch einmal aufgegriffen worden.