Gruseln am Knappteich – 2026

Heyho kleine und große Freunde der Gruselstunden,

am Samstag, den 31.10.2026 ab 17 Uhr öffnen sich wieder die Pforten des Bürgergartens für eine Gruseltour durch den Abend.

Und so sah es dann aus :

Vielen Dank an alle fleissigen Geister, die bei der Vorbereitung unterstützt haben und vielen Dank an die ca. 150 Gäste, die dem Geisterschauspiel beigewohnt haben.

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SACHSENFERNSEHEN – Ausgerechnet am Knappteich wird das Wasser knapp

Diese Veröffentlichung auf dem SACHSENFERNSEHEN macht es noch einmal sehr deutlich. Der initiale O-Ton des Mitarbeiters des Umweltamtes: Ich kann keine Garantie geben, das dieser Teich hier auf Dauer Bestand haben kann. – macht uns Sorgen und wir hoffen, das er damit nicht schon weiteren Ideen vorgegriffen hat.

Chemnitz
Bis zu 1.500 Kubikmeter Wasser – so viel fehlt dem Knappteich derzeit laut Thomas Sundheim vom Chemnitzer Umweltamt. Der Wasserspiegel liegt damit rund 20 bis 30 Zentimeter unter dem normalen Stand.

Dabei könnte die Lösung für die Wasserknappheit eigentlich direkt vor der Haustür liegen: Denn auf den Dächern der umliegenden Wohnhäuser sammelt sich Regenwasser, das statt in die Kanalisation künftig in den Teich fließen könnte. So zumindest die Idee der Chemnitzer Stadträte.

Doch bei der Umsetzung gibt es einen Haken. Das Regenwasser müsste zunächst aufwendig gereinigt werden. Allein dafür wurden Medienberichten zufolge Kosten von rund 85.000 Euro veranschlagt. Hinzu kämen etwa 119.000 Euro für die Leitungen und notwendigen Umbauten. Insgesamt also mehr als 200.000 Euro. Eine schnelle Lösung ist damit nicht in Sicht. 

Doch nicht nur der Knappteich ist betroffen. Auch am Ottoteich im Flemminggebiet sinkt der Wasserstand. Die beiden Teiche sind laut Thomas Sundheim längst keine Einzelfälle – auch andere Chemnitzer Gewässer leiden unter den Folgen trockener Sommer. Eine Entwicklung, die die Stadt zunehmend vor Herausforderungen stellt. 

Die Zukunft des Knappteichs bleibt ungewiss, doch auch für andere Chemnitzer Gewässer könnte es künftig eng werden. Und während die Wasserstände sinken, wächst der Handlungsdruck auf die Stadt. Lösungen müssen also her – möglichst bevor das Wasser am Knappteich endgültig zu knapp ist.

Geplante Baumfällungen am Knappteich

Anfang Oktober konnten wir in der Pressemitteilung 648 der Stadt Chemnitz diese Liste der Baumfällungen finden.

Im Zeitraum vom 1. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 werden 123 Bäume im öffentlichen Grün gefällt. Bei diesen Arbeiten handelt es sich ausnahmslos um dringliche Maßnahmen, die der Erhaltung bzw. Herstellung der Verkehrssicherheit dienen. Während der kontinuierlich stattfindenden Baumkontrollen war festgestellt worden, dass an diesen Bäumen umgehender Handlungsbedarf besteht. Alle Gehölzunterhaltungsmaßnahmen im Sinne der Verkehrssicherungspflicht sind gesetzlich zulässig und stellen keinen Verstoß nach §39 BNatSchG oder §25 SächsNatSchG dar. Über die Baumpflanzungen als Ersatz wird zu gegebener Zeit gesondert informiert.

Die Liste enthält auch Rückschnitte und Fällungen am Knappteich.

Hier ist eine Übersicht der Bäume am Knappteich basierend auf der Abfrage im OPEN-DATA-Portal der Stadt Chemnitz dargestellt.

Herbstputz am Knappteich 2026 – gemeinsam anpacken!

Der Herbst ist da – und damit ist es wieder Zeit, unseren Knappteich gemeinsam für die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger, Familien, Freunde und Unterstützer herzlich zu unserem gemeinsamen Herbstputz am Knappteich ein.

Termin: Samstag, den 14.11.2026
Beginn: ab 10 Uhr
Treffpunkt: Im Bürgergarten am Knappteich

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Dachflächenwasser für Knappteich

Dies ist eine Kurzzusammenfassung der Vorgänge und Informationen die im Rahmen der Stadtratsanfrage BA-051/2024 mit dem Thema „Pilotprojekt zur Sicherung der Wasserzufuhr für den Knappteich“ zusammenkamen. Wer ganz unten mit dem Lesen anfängt, bekommt alles in chronologischer Reihenfolge serviert.

UPDATE 26-09-29:

So jetzt ist es raus … mit diesem Dokument, das im Ratsinformationssystem der Stadt Chemnitz zu finden ist, steht der Abschluss für die Ratsanfrage von Juni 2024 fest. Mehr als 2 Jahre die uns hoffen ließen.

Hier aus der Zusammenfassung zitiert:

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass im Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen eine Maßnahmeumsetzung selbst unter Einsatz evtl. zur Verfügung stehender Fördermittel nicht wirtschaftlich realisierbar ist und somit keine umsetzbare Lösung zur Entspannung der schwierigen Zulaufsituation für den Knappteich in den Sommermonaten gefunden werden konnte.

-> Heisst für uns – leider keine weitere Wasserzufuhr in den Sommermonaten
Jetzt – Ende September 2026 – fehlen dem Teich 33 cm Wasser bis zum Normalpegel.

Im Ausblick für die zukünftige Eruierung derartiger Maßnahmen wird festgestellt:

Für die Neuerschließung von Flächen und die Grundinstandsetzung von bestehenden Gebäuden muss hingegen die Berücksichtigung der Anforderungen an eine weitestgehend dezentrale Niederschlagswasserbewirtschaftung mit Stärkung der Versickerung und Verdunstung (z. B. durch Verpflichtung zur Schaffung von Retentionsgründächern, die Minimierung von Flächenbefestigungen und die Verwendung versickerungsfähiger Beläge, die Vermeidung der Sammlung der Niederschlagsabflüsse u. ä.) in engem Zusammenspiel zwischen Flächeneigentümern, Stadtplanung, Umweltamt und ESC/eins oberste Priorität haben.

In der Hoffnung, das die aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse, bei zukünftigen Instandsetzungen helfen diese Möglichkeit wieder in Betracht zu ziehen.

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Astbruch bei den Knappteichbänken

Der Wind des letzten Augustwochenendes zerrte schon mal an den Weidenbäumen des Knappteiches und – Siehe da – die ersten Astbrüche sind aufgetreten. Da wird im Herbst bei richtigem Sturmwetter vermutlich noch das eine oder andere mehr runterkommen.

Wieder glücklicherweise gab es keinen Personenschaden. Da die Äste aber nicht sauber gebrochen sind und die Wahrscheinlichkeit auf Folgebruch bestand, haben wir die Feuerwehr gerufen und diese machte noch einige Schnitte an der betroffenen Weidenkrone.

Die Ast- und Holzreste wurden von uns in einem 3-stündigen Arbeitseinsatz am Sonntag beseitigt und dann sah wieder alles schick aus.

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Vorfluter am Einlauf geleert

Der leider sinkende Wasserstand des Knappteiches – aufgrund des heißen Sommerwetters – lässt eine bessere Begehbarkeit des Vorfluters am Einlauf zu. Der Vorfluter wurde für die Rückhaltung des Eintrages an Feststoffen (bspw. Laub) angelegt und ermöglicht somit eine erste Vorfilterung des ankommenden Wassers. Alljährlich wird dieser von uns in Handarbeit geleert und der anfallende Schlamm über eine langjährige Kompostierung gegeben. Da die Natur häufig aber viel schneller ist als der Mensch hinterherkommt, hatten sich schon eine Vielzahl an Pflanzen in die Schlammerde hereingewurzelt.

Die Pflanzen haben wir am Uferrand des Teiches für die Anlage von Befestigungsbereichen eingesetzt und hoffen damit dem Uferabtrag entgegenzuwirken.

Dank fürs Umsetzen geht an Ralf und Thomas.

Rollies am Knappteich und im Bürgergarten

Die Schule ist wieder losgegangen und diesen Dienstag konnten wir eine Klasse des Terra Nova Campus – Die Entdeckerschule bei uns am Knappteich begrüßen. Große begeisterte Augen leuchteten bei den Erklärungen zu den verschiedenen Tierarten, die auch die Freundlichkeit hatten alle mal aufzutauchen. Bei der Kräuterverkostung stellte sich heraus, das viele schon die einschlägigen Gartenkräuter wie Salbei, Pefferminze und Schnittlauch mit ihrem Duft, ihrem Geschmack und ihrer Heilverwendung kannten und erkannten.

Vielen Dank an die Klassenlehrerinnen und Betreuerinnen für diesen Tag. Großer Dank an Oliver fürs Umsetzen.

Ein neuer Name oder „Beobachten, beobachten, beobachten…“

Teil V des Permakultur-Projektes „Umgestaltung Wilde Ecke“

Hier kommt ein neuer Artikel – der inzwischen 5. Teil – zur Umgestaltung der ‚Wilden Ecke‘ im Bürgergarten. … Teil IV ist hier.
Hatten wir das schonmal erwähnt? Die ersten drei Schritte in der Permakultur (dem Konzept zur Gestaltung lebendiger Systeme, nach welchem wir arbeiten) lauten: Beobachten, …Beobachten und… Beobachten. Damals im Kurs haben wir darüber gelacht, aber tatsächlich ist die wichtigste Grundlage im permakulturellen Kontext zu beobachten und daraus Schlüsse zu ziehen. Erst „viel später“ geht es los mit dem bewussten Gestalten. Gut, inzwischen haben wir ja unsere ‚Wilde Ecke‘ einige Monate weiter beobachten können und diese Beobachtungen wollen wir mit euch teilen.

Zuerst einmal zu unserer ersten Wintererfahrung mit ihr in der umgestalteten Form: Wir haben erlebt, dass nicht nur Trockenheit für die Tonabdichtung im Lichtteich eine Herausforderung darstellt, sondern auch Frost. Nachdem der Teich in den Wintermonaten teils wunderschön zugefroren war (siehe Bild), fasste er im März recht wenig Wasser und der Rand war bröselig trocken aufgebrochen. Es war also zunächst wieder dran, die Tonschicht zu reparieren…

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